Kreisvorstand 2015-2017

Mitte Mai kamen die knapp 100 Delegierten der CSU im Münchner Westen in Aubing zusammen, um Bilanz der Arbeit der letzten beiden Jahre zu ziehen und die turnusmäßigen Neuwahlen des Kreisverbandes durchzuführen. Bürgermeister Josef Schmid blickte in seiner Funktion als Kreisvorsitzender in seinem Rechenschaftsbericht auf zwei spannende und erfolgreiche Jahre zurück. „Bei den Kommunalwahlen im März 2014 ist unsere langjährige und bürgernahe Arbeit mit einem großartigen Ergebnis von der Bürgerschaft im Münchner Westen gewürdigt und belohnt worden“, fasste Bürgermeister Schmid zusammen. Die CSU stelle nicht nur wieder die stärkste Fraktion im Münchner Stadtrat und mit ihm einen Bürgermeister und Wirtschaftsreferenten, sondern neben Heike Kainz in Allach-Untermenzing mit Sebastian Kriesel auch wieder den Bezirksausschuss-Vorsitz in Aubing-Lochhausen-Langwied. Zudem sei die CSU in Pasing-Obermenzing im Bezirksausschuss die tonangebende Gestaltungskraft und auch in Laim mit der SPD in einer produktiven Kooperation.


Ausbau der Infrastruktur bleibt wichtigste Aufgabe für den Münchner Westen
„Wir werden mit der uns übertragenen Verantwortung sehr sorgsam umgehen. Der Auftrag ist auch klar: Wir brauchen im Münchner Westen eine bessere Schulversorgung und genügen Kinderbetreuungseinrichtungen. Wir müssen die vorhandenen Pläne für die großen Bebauungsmaßnahmen vor allem in Hinblick auf die Verkehrserschließung kritisch überprüfen“, so Schmid in seinen Ausführungen. In diesem Sinne habe sich die CSU im Münchner Stadtrat und in der „Regierungsverantwortung“ bereits nach einem Jahr bewährt. „Wir haben in unserem Kooperationsvertrag die SPD dazu gebracht, dass wir endlich die U5 von Laim nach Pasing fortführen können. Eine meiner ersten Amtshandlungen war es, die Planungen dazu in Auftrag zu geben“, so Schmid. Ende April habe die CSU unter maßgeblicher Federführung von Stadtrat Johann Sauerer dafür gesorgt, dass im Bebauungsplan für das neue Stadtviertel in Freiham eine Verlängerung der U-Bahn von Pasing nach Freiham im Spiel ist und keine Vorfestlegung auf eine Erschließung via Trambahn erfolgte. „Auch die SPD scheint inzwischen eingesehen zu haben, dass man ein so großes neues Stadtviertel mit bis zu 20.000 neuen Einwohnern gleich von Anfang an ordentlich mit einer U-Bahn erschließen muss. Unser jahrelanger Einsatz scheint nun endlich aufzugehen“, freute sich Stadtrat Johann Sauerer. Doch auch für eine Vernünftige Straßeninfrastruktur in Freiham setzt sich die CSU weiterhin ein. Schmid führte aus: „Johann Sauerer engagiert sich für die Ertüchtigung der A99, denn der überörtliche Anschluss dieses neu entstehenden Stadtviertes in Freiham kann nur über die Autobahn erfolgen. Auch wenn dies das Bohren richtig harter politischer Bretter bedeutet, so werden wir weiterhin für den Bau des A99 Südrings eintreten. Denn nur mit diesem kann der Westen und Süd-Westen Münchens vom überörtlichen Verkehr entlastet werden.“

Schmid kündigt regelmäßige Präsenz vor Ort an

Für die nächsten beiden Amtsjahre als Kreisvorsitzender kündigte Schmid den Mitglieder die regelmäßige Gelegenheit zum Austausch mit ihm an. Außerdem wolle er Präsenz in den Ortsverbänden zeigen und für alle Bürger zugängliche Veranstaltungen zu Themen vor Ort durchführen. Schmid: „Ich will ganz nach unserem Parteimotto näher bei den Menschen sein. Der Austausch mit den Bürgern ist die Grundlage für unsere politische Arbeit. Denn wir sind als CSU und als einzelne Politiker für die Bürgerinnen und Bürger da!“

Große Einigkeit bei turnusmäßigen Neuwahlen

Bei den anschließenden Wahlen folgten die Delegierten dem einhelligen Personalvorschlag der 6 Ortsvorsitzenden und bestätigten Bürgermeister Josef Schmid mit über 97 Prozent Zustimmung in seinem Amt. Mit den Worten „Das Wahlergebnis ist mir nicht nur eine große Freude, sondern auch Ansporn, die politische Leitung des Kreisverbandes für weitere zwei Jahre im Münchner Westen mit voller Kraft zu übernehmen“, dankte Schmid den Delegierten für den Rückhalt und das große Vertrauen. Auch seine vier Stellvertreter Bezirksrätin Barbara Kuhn, Stadtrat Johann Sauerer, Frieder Vogelsgesang und Sven Wackermann sowie Schatzmeister Michael Mißlbeck und die Schriftführer Olaf Rogowski und Dr. Werner Lamche erhielten das volle Vertrauen der Delegierten. Insgesamt lief auch die Wahl der 10 weiteren Vorstandsmitglieder Hans-Peter Hoh, Andreas Ellmaier, Michael Dörfler, Stephan Pilsinger, Winfried Kaum, Thomas Schmatz, Alexandra Gaßmann, Stadträtin Heike Kainz, Bernhard Freitag und Angelika Bueb ohne Gegenkandidaten und in großem Einvernehmen ab.

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